Die Öko-Akademie wird Impulsgeber des Gemüse-Kompetenz-Zentrums Bamberg

geschrieben am 6. November 2013 in Allgemein

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Sachgebietsleiter Bernhard Schwab der Öko-Akademie Bamberg freut sich mit den Damen von “Kern Kulmbach” (Kompetenz-Zentrum Ernährung) über die Wertschätzung, die Gemüse in Bamberg durch den Veggie-Donnerstag als Genusstag erfährt – so werden Landwirte und Verbraucher auf den nachhaltigen Geschmack gebracht, zum Wohl der Region Bamberg und zum Wohl des Planeten.

Zur Auftaktveranstaltung der Öko-Akademie Bamberg in den modernen Räumlichkeiten der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau an der Galgenfuhr stand Prominenz aus ganz Bayern Pate. Auch MdL Heinrich Rudrof war vor Ort, der sich für den Standort Bamberg für den Standort Bamberg und den Aufbau eines Gemüse-Kompetenz-Zentrums eingesetzt hat.

Nach Begrüßung durch den Leitenden Forstdirektor Dr. Andreas Knorr und einschlägiger Grußworte moderierte der Sachgebietsleiter der Öko-Akademie im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Bernhard Schwab, die Veranstaltung.

Erklärtes Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, den Anteil Biologischer Erzeuger und der hierzu benötigten landwirtschaftlichen Flächen zu steigern.

Als Vorbild und Nachweis, dass dies durchaus machbar ist, kann hier das Nachbarland Österreich dienen, das Gebieteanteile ökologischer Erzeugerflächen von 30 bis 50 % aufweist.

Die Öko-Akademie Bamberg ist dazu berufen, Landwirten den Ökologischen Landbau und auch Vermarktungsstrategien schmackhaft zu machen. Nur wenn eine ökologische und nachhaltige Produktion von Bio-Nahrungsmitteln beworben und nachgefragt wird, ist eine sichere Existenzgrundlage für Jungbauern und -Gärtner im Gemüseanbau sicher gestellt, so dass ein breites Umdenken zu nachhaltigen Produktionsformen ermöglich werden kannt.

Bamberg bietet als Gemüse-Kulturstadt ideale Voraussetzungen für den Auf- und Ausbau eines Gemüse-Kompetenz-Zentrums von überregionaler und internationaler Bedeutung und Breitenwirkung. Lehrauftrag und Forschung, Gemüse-Kultur und Welterbe, Nachhaltige Kochkunst und Regionalvermarktung lassen sich in Bamberg ideal verbinden.

Das Bamberger Welterbe und die lebendige Gärtnerstadt sind berufene Signalgeber der Öko-Akademie Bamberg für eine ausdrücklich gewünschte Vernetzung mit allen lokalen Projekten wie Saatgutarche und Sortengärten, urbaner Gartenbau und Regiomino, Slow Food, Süßholzanbau und interkulturellen Gärten, Schulbiene, Gesundheits- und Kochakademie mit Kochprofis von GVnachhaltig.

Wenn die Öko-Akademie Bamberg die Funktion eines Impulsgebers mit nachhaltiger Außenwirkung wahrnimmt, wird dies eine Sogwirkung für den gesamten landwirtschaftlichen Sektor und den Gemüseanbau in der Region auslösen und so auch die Regionalvermarktung ökologischer Produkte stärken.

Spontan erklärte sich Sachgebietsleiter Bernhard Schwab mit der von der Stadt Bamberg unterstützten VEBU-Kampagene ” Donnerstag-Veggietag als Tag des nachhaltigen Genusses” solidarisch und lies sich gerne mit dem Rotkäppchen-Poster und den sympathischen Damen von” Kern Kulmbach” (Kompetenzzenrtrum für Ernährung) ablichten.

Dr.Chirstian Lange war ebenfalls vor Ort und sicherte der VEBU-Regionalgruppe Bamberg seine Unterstützung für Vernetzungsprojekte zu.

Es wäre toll, wenn der ökologische Gemüseanbau durch die Gemüse-Kulturstadt Bamberg und die vielfältigen Angebote der Öko-Akademie eine nachhaltige Wertschätzung von überregionaler und  internationaler Bedeutung erfahren würde.

Die Einbindung der Stadt Bamberg und der Otto-Friedrich-Universität sowie die Vernetzung mit Bamberger Projekten ist zur Belebung und zum Wahrzeichen des gärtnerischen Welterbes wünschenswert.